Heimat- und Trachtenvereinigung “Huosigau” e.V.

Vereine

Vereinsbeiträge – Vorankündigungen – Berichte

Infos zu Gründung in Weilheim gesucht

Seit nun gut einem Monat läuft die Sonderausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Heimat- und Trachtenverein Weilheim im Stadtmuseum Weilheim.

Eine Besonderheit sticht hier heraus, ein kleines Plakat mit dem Titel „Volkstrachtenverein Edelweiß Weilheim“. „Wir bekommen immer wieder Fragen zu diesem zweiten Trachtenverein, zu dessen Gründung uns leider keine Daten vorliegen“, sagt Xaver Kastl, Archivar des Heimat- und Trachtenvereins. Der einzige Nachweis ist ein Vermerk, der die Aufnahme in den Gauverband II in den 1930er Jahren schriftlich festhält. Um die dünne Datenlage des Vereinsarchivs zu beheben, bittet der Verein nun um Hilfe. „Vielleicht findet jemand im Speicher oder beim Aufräumen Informationen zum Volkstrachtenverein“, hofft Kastl. Fündige können sich per Mail an archivar@hut-weilheim.de wenden.

Text © Franziska Seher

Ausstellung des Heimat- und Trachtenvereins Weilheims im Stadtmuseum

Am 18. September eröffnet eine Sonderausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Heimat- und Trachtenvereins im Stadtmuseum Weilheim.

Unter dem Titel „Ein Streifzug durch ein Jahrhundert mit Tracht und Tradition“ gibt die Ausstellung einen Einblick in die Geschichte des Vereins und seiner Tätigkeitsfelder. „Der Verein ist weit mehr, als nur Lederhose und Schuhplattler“, sagt Xaver Kastl, zweiter Vorstand, Archivar des Vereins und Hauptverantwortlicher für das Zustandekommen der Ausstellung.

Gezeigt werden Fotos, Dokumente und Originale, die die Vielfalt des Vereins bebildern.

Die Veranstaltungen des Heimat- und Trachtenvereins durchziehen das Geschehen in Weilheim in diesem Jahr seit einem Jahrhundert. Leider mussten aufgrund der Pandemie alle größeren Festlichkeiten abgesagt werden. Ein kleiner Teil was war und was hoffentlich bald wieder ist, kann vom 19. September bis 31. Oktober im Stadtmuseum begutachtet werden.

100 Jahre Trachtenverein Weilheim

18. September – 31. Oktober 2021

Öffnungszeiten: Di – Sa, 10-17 Uhr; So 14-17 Uhr, Montags geschlossen

Eintritt frei

Neuwahlen beim Trachtenverein Dießen

Am Sonntag, den 18. Juli, wurde beim Heimat- und Trachtenverein Dießen / St. Georgen eine neue Vorstandschaft und ein Ausschuss gewählt.

Nach langem Aufschieben aufgrund der Corona-Beschränkungen war es nun endlich möglich, satzungsgemäß einen neuen Ausschuss zu wählen, weshalb sich die Mitgliederversammlung des Trachtenvereins Dießen im Gasthof zur Post in Raisting getroffen hatte. Schön war es, sich wiederzusehen und sich endlich wieder persönlich begrüßen zu können sowie die Berichte der bisherigen Ehrenämter zu hören. Mit Zufriedenheit konnten die Mitglieder auf die vergangenen Monate zurückblicken, da aufgrund der digitalen Möglichkeiten und des Engagements verschiedener Mitglieder der Zusammenhalt auch in dieser schwierigen Phase aufrechterhalten werden konnte.

So darf nun die neue Vorstandschaft, bestehend aus Andreas Huber als 1. Vorsitzenden, Claudia Huber als 2. Vorsitzende, Tina Pieczynski als Schriftführerin und Veronika Vief als 1. Kassier, vorgestellt werden. Die weiteren Posten wurden wie folgt besetzt: 2. Kassier sowie Hüttenwartin Sandra Sieber, Vorplattler Wolfgang Huber, Vortänzerin Marlene Hinterbichler, 1. Jugendleiterin Regina Hinterbichler, 2. Jugendleiterin Anna Schnitzler, Trachtenwartin Helene Kaindl, Fähnrich Thomas Rampertshammer, IT-Beauftragter Björn Twardy, Beisitzer Melanie Schranner und Christopher Böddeker sowie Öffentlichkeitsbeauftragte Nadja Lindner.

Nachdem die Wahlen abgeschlossen waren, überreichten Claudia und Andreas Huber kleine Präsente an diejenigen Ausschussmitglieder, die ihre Ämter niedergelegt hatten und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit und die intensive Arbeit für den Verein.

Nun startet der neue Ausschuss in eine spannende und aufregende Zeit, da die Mitgliederversammlung die Festplanungen für 2022 abgesegnet hat. Somit steht fest: Vom 27.-31. Juli 2022 werden die Festtage am See, die ursprünglich zum Dreifachjubiläum 100 Jahre Heimat- und Trachtenverein Dießen / St. Georgen, 50 Jahre Spielmannszug und 45 Jahre Alphornbläser im Juni 2020 stattfinden sollten, in den Dießener Seeanlagen nachgeholt. Genauere Informationen folgen demnächst!

Text und Foto © Nadja Lindner

Vorstandschaft Dießen

v.l.n.r.: Tina Pieczynski, Andreas Huber, Claudia Huber, Veronika Vief.

100 Jahre Heimat- und Trachtenverein Weilheim e.V.

Es nieselt und alle verstecken sich unter Regenschirmen und huschen in die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die schönen Trachten kann man nur kurz erahnen. Am vergangenen Sonntag hätten die Huosigau Heimattage und damit auch die Feier über das 100-jährige Bestehen des Heimat- und Trachtenvereins Weilheim in einem großen Festzug enden sollen. Statt 3000 Trachtlern versammelten sich nun, den derzeitigen Regeln folgend, stellvertretend 90 Trachtler, Vertreter des Landkeises, der Stadt Weilheim und Mitglieder des Huosigau sowie Vertreter der Patenvereine des Heimat- und Trachtenvereins um zumindest den Festgottesdienst gemeinsam zu feiern. „Ich bin dankbar, dass unser Verein in den ehrwürdigen Mauern unserer Stadtpfarrkirche in einem geschützen Rahmen Gemeinschaft erleben durfte“, sagte Martin Schwarzenbrunner, 1. Vorstand des Vereins bei seiner Dankesrede am Ende des Gottesdienstes. Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst von der Ammertaler Hausmusik, den Oberstadtler Sängerinnen und Ludwig Lenz als Organist.

Text und Foto © Franziska Seher

Vertragsunterzeichnung mit Festwirt – Gaufest 2022

„D’Paartaler“ Merching planen Huosigau Heimattage 2022

Mit Zuversicht blicken die „D’Paartaler“ Merching in das Jahr 2022. Seit 100 Jahren wird der Verein dann bestehen. Das ist Anlass genug zum dritten Mal nach 1992 und 2002 die Huosigau Heimattage auszurichten. Vom 20.-22.05.2022 wollen die „D’Paartaler“ die Vereine in und außer Gau und viele Gäste aus nah und fern im Festzelt beim Trachtenheim begrüßen. Die Vorbereitungen laufen und die Hoffnung ist groß, dass nächstes Jahr endlich wieder große Feste möglich sein werden. Vor kurzem wurde vom 1. Vorstand Bruno Meier und Festleiter Rainer Steinhart der Vertrag mit Festwirt Magnus Ostenrieder, der die Gäste mit Essen versorgen wird, unterschrieben.

Am Freitag, 20.5.2022 wird nach einem Standkonzert am Dorfplatz im Festzelt der Gauheimatabend stattfinden. Am Samstag, 21.5.2022 wird die Kapelle Josef Menzl Jung und Alt begeistern. Der Festsonntag beginnt ab 06:00 Uhr mit dem Weckruf, Empfang der Vereine ist ab 08:00 Uhr, um 09:30 Uhr ist vor dem Trachtenheim der Festgottesdienst, anschl. zeigt die Jugend im Festzelt ihre Ehrentänze bevor sich um 14:00 Uhr der Festzug durch Merching in Bewegung setzen wird. Nach den Ehrentänzen der Aktiven wird die „Zua Blosn“ noch zum Festausklang aufspielen.

Text © Rainer Steinhart
Foto © Kathrin Urbanek

Vertragsunterzeichnung

v.l.n.r. Festleiter Rainer Steinhart – Festwirt Magnus Ostenrieder – 1. Vorstand Bruno Meier

Starkes Starkbierfest in Menzing – trotz Corona

Kreativ muss man werden in der momentanen Situation – aus diesem Grund und um den Mitgliedern eine Möglichkeit zum Austausch zu bieten, hat der Heimat- und Volkstrachtenverein „D´Würmtaler“ Menzing e.V. ein virtuelles Vereinsheim gebaut. Dort treffen sich die Mitglieder regelmäßig zum Ratschen, Schafkopfen oder gemeinsamen Raten beim Heimatquiz.

Schnell stand für den Vereinsvorstand Johann Menzinger fest: Wenn man schon kein Starkbierfest vor Ort feiern kann, dann zumindest virtuell!

Am 06.03.21 ab 19 Uhr ging es dann los: Bereits ab 19 Uhr war das virtuelle Vereinsheim für die Mitglieder geöffnet und alsbald gut gefüllt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vereinsvorstand begann pünktlich um 20 Uhr „Bruder“ Johann mit seiner Fastenpredigt. Sowohl Vereinsmitglieder als auch Politikerinnen und Politiker wurden ausführlich und in bester Versform ermahnt.

Den ganzen Abend gab es das obligatorische Anstoßen auf das gelungen gebraute Starkbier 2021, das sich die Mitglieder kurzerhand daheim am Wohnzimmertisch schmecken ließen.

Nach der Predigt unterhielten die beiden Musikwarte Korbinian Eschbaum und Fredi Pfeffer mit griabiger Musik auf der Steyrischen. Nach einer unterhaltsamen, historischen Kurzabhandlung über die Ursprünge des Starkbiers und Bockbiers durch die 2. Vorsitzende Christina Eicheler überraschte das Duo Erni und Sepp Starzner mit boarischen Gstanzl rund um die Fastenzeit und – wie könnte es auch anders sein – Corona.

Nach dem Ende des offiziellen Programms saß man noch bis in die späte Nacht auf einen Ratsch mit den Trachtenkameraden beieinander.

Alles in allem ein rundum gelungener Abend, auch wenn wir alle hoffen, dass man sich zur nächsten Starkbierzeit wieder von Angesicht zu Angesicht treffen kann!

Andrea Menzinger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Trachtenverein D´Würmtaler Menzing e.V.

Aktion #boarischdahoam – Die Trachtenjugend lässt sich nicht unterkriegen

Die aktuelle Situation verändert unser Leben enorm, soziale Kontakte sind beschränkt. Gerade für die Trachtenjugend des Dießener Trachtenvereins ist das auch nicht immer leicht. Sonst treffen sich die Kinder und Jugendlichen im Alter von zwei bis sechszehn Jahren wöchentlich zur Jugendprobe, unternehmen Ausflüge miteinander oder gehen im Sommer gemeinsam auf Trachtenfeste.

Wie trotzdem ein Gefühl von Zusammengehörigkeit in dieser Zeit geschaffen werden kann, darüber machten sich die Jugendleiterinnen zusammen mit ihrem Jugendausschuss in einem Online-Meeting Gedanken. Die Kreativität ist hier wortwörtlich gesprudelt. In den Osterferien starteten die ersten Aktionen.

Es hieß „#boarischdahoam“.

Wie und wo kann man auch in der Corona-Zeit sein Dirndl oder seine Lederhosen im Alltag anziehen? Wer mitmachen wollte konnte sein Foto schicken – und da kamen ganz tolle Sachen dabei heraus. Über Trampolinspringen und Klettern in Lederhosen, MaxBoardfahren, Baden oder Küheeintreiben im Dirndl waren viele lustige Ideen dabei. Zudem schickten alle ihre schönsten Ostereier per Foto, ein Video als Anleitung zum Eierkugeln sowie eine Anleitung zum Kartenspiel „Neinerl“ gab es ebenfalls. Aktuell wurden Familien zugelost, um wieder die alte Tradition der Brieffreundschaften aufleben zu lassen. So freuen sich auch die Kinder einmal über Post im Briefkasten. Angeregt von der Trachtenjugend trafen sich die Erwachsenen jeweils zu einem Männer- und Frauenstammtisch und hatten hier die Möglichkeit, sich wenigstens online zu sehen.

Text und Fotos: Nadja Lindner

Ehrenvorstand Eduard Plank verstorben

Der Trachtenverein „Kienthaler“ Erling-Andechs e.V. trauert um seinen Ehrenvorstand Eduard Plank. Edi war Wiedergründungsmitglied des Vereins (also seit über 70 Jahren ) und insgesamt 46 Jahre ununterbrochen in der Vorstandschaft aktiv (1959-2005). Er hatte verschiedene Ämter inne, wie Vorplattler, Jugendleiter,
2. Vorstand und schließlich 18 Jahre lang 1. Vorstand (1978-1996)
Der Verein hatte schwierige Zeiten, aber der Edi hat die Fahne hoch gehalten und sich darum gekümmert, dass sich der Verein weiterentwickelt.
Durch seine freundschaftlichen Verbindungen nach Anger im Berchtesgadener Land hat Edi dafür gesorgt, dass die Erlinger etliche neue Schau-Plattler wir den Bankerl-Tanz und die Amboss-Polka gelernt haben, die heute zu den Standardplattlern unseres Vereins zählen.
Überhaupt war ihm die Trachtenpflege sehr wichtig. Dass jeder Trachtler sauber beinand ist, darauf hat er genau geschaut und demjenigen auch gesagt. Dass d’Haar passen, die Strümpfe ned rutschen und koaner an Modeschmuck tragt. Und er hat sich auch gekümmert, dass die Damen Jacken kriegen, einheitliche Schuhe und Hüte, und die Buam neue Krawatten. So war sein letztes Amt im Verein der Trachtenwart.
Auch unseren Tombolastand am Christkindlmarkt hat der Edi mit aufgezogen, jahrzehntelang hat er sich ums Daxenholen gekümmert.
Als Holzerer war das sein Metier, das hat er genauso sorgfältig vorbereitet und gemacht wie den Maibaum, den er jahrzehntelang für die Burschen erst penibel ausgesucht und dann fachgerecht und vorsichtig umgeschnitten hat.
Ganz einfach war der Edi vielleicht nicht immer, er hat seine Meinung schon gesagt, auch wenn die unbequem war. Aber für die Trachtensach‘ hat er alles gegeben, er war ein Vollbluttrachtler.
Eduard Plank hat den Verein über Jahrzehnte geprägt, und deswegen ist er 1999 zum Ehrenvorstand ernannt worden.
Dank Leuten wie dem Edi bleiben Vereine am Leben, ehrenamtliche Arbeit war und ist nie eine Selbstverständlichkeit.
 
Bericht und Foto © Heidi Sedlmaier, Trachtenverein „Kienthaler“ Erling-Andechs

Ehrenvorstand Eduard Plank

Ehrenvorstand Edi Plank

 

100 Jahre Trachtenverein Almfrieden Gröbenzell

Stolz blickt der Trachtenverein Almfrieden Gröbenzell in diesem Jahr auf seine nun schon 100-Jährige Vereinsgeschichte zurück.
Im Jahre 1920 war es Ludwig Riegl, der seine Idee von einem Trachtenverein im kleinen 800-Einwohner Dorf am Rande des Münchner Westens in die Tat umsetzte.
Zusammen mit den Gründungsmitgliedern ließ er den Heimat- und Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Almfrieden“ Gröbenzell e.V. entstehen.
Genau ein Jahrhundert später zählt der Verein nun mittlerweile rund 130 Mitglieder, die dieses Jubiläum natürlich dementsprechend feiern wollen.

Dazu lädt der Trachtenverein am Sonntag den 24. Mai 2020 nach Gröbenzell ein, um gemeinsam mit den Paten- und Ortsvereinen, Trachtenvereinen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sowie Vertretern des angeschlossenen Huosigaus zu feiern.
Als Schirmherr für diese Veranstaltung konnte der Staatsminister a.D. Reinhold Bocklet gewonnen werden.
Geplant ist ein Festsonntag mit Kirchenzug zum Gottesdienst, welcher von Weihbischof Wolfgang Bischof abgehalten wird.
Im Anschluss daran, wird es einen großen Festzug durch den Ort geben.
Abgeschlossen wird der Festtag mit Ehrentänzen der Gastvereine sowie mit einem boarischen Tanzboden im aufgestellten Festzelt.

Die Gröbenzeller Trachtler freuen sich bereits jetzt auf ein spannendes Festjahr 2020.

Text und Foto © Peter Burkhart

Gröbenzell

Termine ab 2021
Sorgentelefon Ehrenamt
Die Bayerischen Staatskanzlei hat zur Unterstützung bei der Durchführung von Vereins- und Brauchtumsfesten ein „Sorgentelefon Ehrenamt“ eingerichtet. 089/12 22 21 2 Ein „Sorgentelefon Ehrenamt“ gibt es auch schon in mehreren Landkreisen und kreisfreien Städten.