Heimat- und Trachtenvereinigung “Huosigau” e.V.

Monatsarchive: März 2015

Erinnerung „Boarischer Singtag“

Ich darf Sie/Euch hiermit nochmals an den 2. „Boarischen Singtag“ des Landkreises Starnberg am Samstag, den 18. April von 9.30 – ca. 17 Uhr erinnern.
Diesmal Singen wir in den Seminarräumen und evtl. auch im Park des Schlosses Garatshausen.

Alle, die gerne alpenländisches Liedgut singen möchten – auch Neueinsteiger – sind dazu herzlich eingeladen.

Auch für die Jüngsten ist am Samstagvormittag ein spezielles Kindersingen mit bairischen Kinderliedern zum Tanzen und Spielen eingeplant.

Es wird eine Teilnehmergebühr für Verpflegung, Notenmaterial und sonstige Unkosten von € 25,- erhoben – Kinder sind frei!

Weitere Information und Anmeldeunterlagen im Internet des Landratsamts Starnberg www.lk-starnberg.de unter „Bürgerservice“ – „Kultur“ – „Boarischer Singtag“ oder unter Tel. 08151/21489.

Singtag

Ein Wirtshaus, das keines ist…

Liebe Leserinnen und Leser, dieser Bericht zerstört sich innerhalb der nächsten 5 Minuten von selbst, nachdem Sie ihn gelesen haben – denn wir enthüllen geheime Hintergründe der Sendung „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“.

Auf geheimer Mission lässt man schon einmal den Kugelschreiber Mittags fallen und kehrt den Amtsstuben vorzeitig den Rücken, um sich das boarische Gwand anzuziehen und sich aufzumachen nach Söllhuben, Landkreis Rosenheim .

Dort wird nämlich die beliebte Sendung des BR „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“ aufgezeichnet, mit dabei 3 Tanzpaare aus dem Huosigau. In dem Dorf Söllhuben, Gemeinde Riedering schaut es eigentlich nicht viel anders aus, als in anderen Dörfern. Doch fährt man der  Hauptstraße entlang, kommt man ziemlich bald am Wirtshaus Hirzinger vorbei. Daneben erwarten einen mehrere große Übertragungswägen des BR.

Nach kurzer Einlasskontrolle wird man auch schon in den 1. Stock des Wirtshauses geführt, eine Art Tenne. Männer und Frauen mit Headsets, Kabelträger/innen, Kameramänner und Frauen, Tontechniker und Regieassistenten sind fast so zahlreich vertreten, wie Zuschauer und Musikanten. Schon jetzt steht fest, was im Fernsehen so locker-flockig daher kommt, ist ganz genau durchgeplant. Bei genauem Hinsehen stellt man fest, dass die heimelig-anmutende Einrichtung eigentlich nur Deko ist, aufgemacht wie ein Wirtshaus, das keines ist. Denn die eigentlichen Wirtsstuben befinden sich im Erdgeschoss.

Eine Hand voll fescher Bedienungen kümmert sich um das leibliche Wohl, ehe es genaue Anweisungen gibt, wann die engagierten Tänzer auf die Tanzfläche dürfen und welcher Tanz von welcher Musik gespielt wird.

Nein, das ist nicht der Himmel der Bayern – auch wenn es die Stimme von oben, die sich als die von Regisseur Thomas rausstellt, kurz vermuten lässt.

Letzte Instruktionen, Applaus- und Publikumsaufnahmen folgen und dann kommen sie: Traudi Siferlinger und Wolfgang Binder, die Moderatoren der Sendung. Klappe die erste, Scheinwerfer auf volle Helligkeit, Applaus. Kameras auf Rollen gleiten lautlos an einem vorbei und zeichnen von allen Blickwinkeln aus, auf. Für den Zuschauer später nicht zu sehen sind die Abläufe im Hintergrund, eine wild fuchtelnde Stylistin, welche die Moderatoren zu sich herwinkt, deren Gesicht nachpudert und das rot von Traudis Lippen auffrischt.

Unter den Musikanten auch heimische Gruppen: Die Gögerlgeiger aus Weilheim und die Seehof-Musik aus Herrsching a. Ammersee. Nach eineinhalb Stunden vertrauten Volksmusikklängen, aber auch dem sogenannten „Tradimix“  und den geplanten Tanzeinsätzen, ist die Aufzeichnung auch schon fast vorbei. Ein bisschen Verwunderung kommt auf, als am Ende noch einmal die Anmoderation und anschließend gleich die Verabschiedung der Moderatoren auf Geheiß des unsichtbaren Thomas aufgezeichnet werden müssen. Aber das Publikum und alle Akteure machen brav mit, bis alles richtig im Kasten ist.

Scheinwerfer aus, den Bauch nicht mehr einziehen müssen, wenn die Kamera vorbeirollt und zur Belohnung ein paar Weißwürste zum Schluss. Noch ein Erinnerungsfoto mit den Moderatoren und die Mission mit Top-Musikanten und neuen Erkenntnissen zur Entstehung der Wirtshausmusikanten ist beendet.

Schee wars im Wirtshaus, das eigentlich keines ist…

Bericht Sofie Albrecht
Fotos Manfred Sieber

Der Heimat- und Volkstrachtenverein Olching feiert sein 50-jähriges Bestehen

Der Heimat- und Volkstrachtenverein Olching feiert im Jahr 2015 sein 50-jähriges Bestehen mit einigen Veranstaltungen.

Den Auftakt macht das Jugend-Sänger- und Musikantentreffen.

Der heurige Sänger- und Musikantentreff der Jugend wird am Samstag, den 25. April 2015, um 15:00 Uhr im Kolpingheim Olching, Wolfstr. 9 durchgeführt.

 

Am 10. Oktober 2015 findet dann der Höhepunkt der 50-Jahr-Feierlichkeiten statt. Der Heimat- und Volkstrachtenverein Olching veranstaltet einen

Großen Heimatabend

in der Aula der Grundschule Martinstraße.  Die Schirmherrschaft hat der 1. Bürgermeister Andreas Magg übernommen.

Kartenvorverkauf: 15,00 Euro
Abenkasse: 20,00 Euro

Otto Reich, 1. Vorstand

Heimatabend in Olching zum 50-jährigen Bestehen

Einladung zum Jugend-Sänger- und Musikantentreffen

Liebe Vereinsverantwortliche, Jugend- und Gruppenleiter,
der Huosigau lädt ein zum heurigen Sänger- und Musikantentreffen der Jugend am
Samstag, den 25. April 2015, um 15:00 Uhr im Kolpingheim Olching, Wolfstr. 9

Als Teilnehmer sind hier jugendliche Gesangs- und Musikgruppen oder auch Solisten
(bis 27 Jahre) angesprochen, die im Gaugebiet ansässig sind und Volksmusik zur
Aufführung bringen können. Die Anmeldung der Teilnehmer kann bis zum Freitag, 17.
April 2015 beim Volksmusikwart Roland Kopf erfolgen.
Für die Anmeldung bitte angeben:
Besetzung (Instrumente, Gesangsstimmen)
Namen und Alter der Teilnehmer
Titel und Art der möglichen Vortragsstücke

Einladung-Gaujugendsingen-2015

„Der mit dem Huosigau jodelt“ oder MAB 2015 in Holzhausen

Holzhausen am Ammersee, 7. Februar 2015, 9.30 Uhr – es ist still in den Gängen… Bis auf ein seltsames Geräusch…
Wüsste man es nicht besser, hätte man fast meinen können, ein Tier hat sich in den Schulungsräumen des Bildungszentrums verirrt und jault verzweifelt nach Hilfe.
Dabei handelte es sich um Jodel-Übungen, die Heidi Clementi, extra aus Wien angereist, mit Ihren Jodelschülern durchführte. Nach und nach zeigten die Übungen Wirkung und mehrstimmige Jodelmelodien waren zu vernehmen.

Insgesamt wurden bei der diesjährigen MAB des Huosigau 5 Kurse angeboten.
Gut 50 Teilnehmer in ihrer Funktion als Jugendleiter/innen und Vorplattler/Vortänzer/innen waren der Einladung gefolgt.

Beim nächsten Schulungsraum stieg einem vor der Tür ein angenehmer Kleister-Geruch in die Nase. Beim Kurs „Basteln mit Kindern“ fertigten die Teilnehmer fröhlich dreinschauende Eulen, Hühner, Prinzessinnen und wolperding-ähnliche Geschöpfe aus Holzscheiten. Aber auch ungiftiger Kleister, Osterkerzen und Windlichter waren Ergebnisse des 120-mintügen Kursabschnitts.

Eine Tür weiter war es fast noch stiller. Konzentriert hantierten (vorwiegend weibliche) Teilnehmer/innen mit 2-4 mm großen Perlen und fertigten daraus individuelle Ketten und Ohrringe passend zu ihren Dirndln. Alle konnten am Ende ein schönes Stück mit nach Hause nehmen oder trugen es stolz den Rest des Wochenendes an Hälsen und Ohren.

Informativ gings beim Kurs „Öffentlichkeitsarbeit für Vereine“ zu. Wie bringe ich meinen Verein ins Gespräch? Was sind Anlässe und Instrumente der Pressearbeit? Diese und mehr Tipps für gelungene Öffentlichkeitsarbeit gab´s von Monika Meyer von der Hanns-Seidel-Stiftung.

Am meisten Stimmung kam beim Kurs „unbekannte Volkstänze mit Gesang“ auf. Wer denkt, hierbei müsste man nur ein bisschen mittanzen und singen, der täuscht sich. Voller Körper- und Stimmeneinsatz war gefragt und letztendlich kamen alle Teilnehmer ziemlich ins Schwitzen.

Beim abendlichen Tanz wurde viel des im Kurs Gelernten mit eingebracht. Musikalisch untermalt wurde viel gesungen, getanzt, gejodelt und die „Schwäbsche Eisenbahn“ gespielt – ein Tanzspiel bei dem man schon mal „eine fängt“.

Ein fester Bestandteil des Sonntagsprogramms ist der morgendliche Gottesdienst in der Kirche von Holzhausen, bevor es mit Diskussionsrunden in kleinen Gruppen weiterging. Themen waren Veranstaltungen für Jugendliche 16+, alkoholische Geschenke beim Preisplattln, moderne Musik bei Gaufesten und Nachwuchsgewinnung für den Verein.
Nach der Ergebnisvorstellung gabs zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen, bevor sich alle Teilnehmer zufrieden wieder in alle Ecken des Huosigaus aufmachten.

Danke an Alle, die zum Gelingen der diesjährigen MAB beigetragen haben – Allen voran unserem Gaujugendleiter-Trio und bis zum nächsten Jahr, wenn es vielleicht wieder heißt, „der mit dem Huosigau jodelt“.

Bericht Sofie Albecht

Bilder Barbara Baab

Termine
  • 02.06.2018 8:00Bayerischer Löwe
  • 23.06.2018 19:00Johannifeuer
  • 07.07.2018 16:00Probetermin Gaujugendgruppe
  • 20.07.2018 19:00Burghofsingen
AEC v1.0.4
Sorgentelefon Ehrenamt
Die Bayerischen Staatskanzlei hat zur Unterstützung bei der Durchführung von Vereins- und Brauchtumsfesten ein „Sorgentelefon Ehrenamt“ eingerichtet. 089/12 22 21 2 Ein „Sorgentelefon Ehrenamt“ gibt es auch schon in mehreren Landkreisen und kreisfreien Städten.